The fast and the furious – das Specialized Venge

#windkante – mein schnellste Erlebnis des Jahres. Testfahrt mit dem Specialized Venge S-Works

Specialized – here we go!
Specialized – here we go!

Ich nehme das Fazit voraus: Leider sehr geil!  Nur mit einem fetten Grinsen konnte ich das Venge den Jungs von der Specialized Testcrew zurückgeben. Auf der anderen Seite war ich auch froh. Denn mit der Maschine darf man keine Schwäche zeigen. Denn würde mich ein anderer Fahrer bei der Tour irgendwo im Nirgendwo von Brandenburg überholen – wie groß wäre die Schmach. Alleine die Vorstellung der leicht triumphierenden Blicke ist grauenhaft. Dieses Rad erträgt Überholen nur, wenn es selbst überlegen vorbeiziehen kann.

Specialized Venge
Ready for Take-off. Die Front vom Venge ist einfach nur schön

 

Das ganze Rad sieht nicht nur schnell aus, es ist es. Nach der Testtour habe ich den Tacho gecheckt und  überrascht festgestellt, dass ich über 55 km/h erreicht hatte. Auf flacher Strecke, aber ohne am Anschlag gefahren zu sein. Die Erinnerung daran fühlt sich selbst jetzt noch ein paar Monate später sehr gut an. Positiv überrascht war ich vom Komfort. Denn ich hatte jederzeit , ohne dass ich vor der Fahrt alle Komponenten auf mich eingestellt waren, ein gutes Gefühl auf dem Rad. Das Rad sah deutlich härter aus, als es dann bei der Fahrt herausstellte.

specialized_venge_rahmen_oberrohr_windkante
Damit man es nicht vergisst: Am Oberrohr hat Specialized den Namenszug positioniert: Venge

Zur Ausstattung muss man nicht viel sagen. Alles vom Feinsten. S-Works-Parts werden von den Laufrädern der ebenso hauseigenen Marke Roval ergänzt. Geschaltet wird standesgemäß mit Shimanos Top-Gruppe Dura Ace – natürlich elektronisch. Allerdings hatte ich ein paar Probleme beim Schalten. Mit langen Handschuhen fahrend waren für mich die Schalter zu klein und undefiniert. Ich habe die  Schaltflächen nicht immer korrekt getroffen. Der Schaltvorgang dagegen funktionierte – wie bei Shimano gewohnt – butterweich. Und das sagt ein bekennender SRAM-Fan.

Mein Fazit nahm ich ja bereits am Textanfang vorweg. Leider sehr geil. Denn am Ende steht ein fast fünfstelliger Betrag am Preisschild… Puuuh. Chef, ich brauche mehr Geld oder ein Dienstfahrrad. Übrigens, eine ziemlich gute Idee die zum Beispiel Anbieter wie jobrad.org anbieten.

Nachsatz in eigener Sache: Der Fahrbericht ist nicht von Specialized beauftragt. Er gibt nur meine subjektive Wahrnehmung wider. Die Testfahrt fand im Frühjahr 2016 statt.

Mehr zum Specialized Venge unter www.specialized.com

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